Peergruppenlernen

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Abstract

Der Fokus dieses good practice liegt auf dem Peergruppenlernen und Lernen durch gegenseitiges Feedback, sowie einer innovativen Bewertungsmethodik im Sinne dessen, dass die Studierenden hier stärker einbezogen wurden, als sonst üblich.

Bei berufsbegleitenden Studiengängen ist die hohe Heterogenität unter den Studierenden eine Herausforderung für die Lehre. Bei der Umstellung auf reine Online-Lehre wurde ein Methodenmix aus klassischen Theorieinputs, verschiedenen Übungs-und Reflexionsmethoden, im Einzel- und Kleingruppensetting (u.a. Rollenspiele in der Peergroup) sowie Aufgaben zur selbstständigen Bearbeitung (im privaten Umfeld) entwickelt. Dabei sollten alle Lerntypen (auditiv, visuell, kommunikativ und motorisch) angesprochen werden, um einen abwechslungsreichen und ansprechenden Unterricht zu erzielen.

Synchrone Online-Vorlesungseinheiten wechselten sich mit asynchronen Videos sowie Textbeiträgen zur individuellen Vorbereitung ab. Um gegenseitiges Feedback zu üben, hielten die Studierende eine Präsentation zuerst einmal vor jemandem aus dem Kolleg*innenkreis, vorbereitend gab es Feedbackregeln und einen Beobachtungsbogen. Auch Rollenspiele wurden online durchgeführt, bei denen die beobachtenden Studierenden eine wichtige Rolle innehatten. Zur Auflockerung und spielerischen Wiederholung des Stoffes kamen „Munterrichtsmethoden“, wie Stichwortsalat, Glücksrad, Tippsuche, etc. zum Einsatz (vgl. Groß, 2020).

Rahmen

  • Lehrveranstaltung Kommunikation und Beratung im akademischen Lehrgang Inklusive Kinder-, Jugend- und Gemeinwesenarbeit
  • LV-Typ: ILV
  • Lehrende: Marie-Therese Sagl
  • Plattformen: MS Teams, Moodle, visuelle Kollaborationsplattform

Weitere Informationen

  • Didaktisches Konzept zum Teaching Award 2020.
  • Groß, Harald (2020): Munterrichtsmethoden. Digital. 22 aktivierende Methoden für Online-Seminare. Kartenset Teil 1, O.O

Vorheriger Moderation durch Studierende
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