Motivation in Lernprozessen

Update 14.4.2020

2019 gab es im Juli und im November jeweils einen Workshop zum Thema Motivation. Im April 2020 folgt der Advanced Workshop – den ich diesmal online abhalten “darf”.

Wie kann ich zur Motivation meiner Studierenden beitragen?

Mit engagierten, neugierigen Studierenden können wir als Lehrende gut arbeiten. Doch wenn parallel zur Lehrveranstaltung spannende Projekte laufen, das Thema möglicherweise nicht im Zentrum der Disziplin ist oder die Ablenkungen außerhalb des Studiums die Aufmerksamkeit der Studierenden auf sich ziehen, wird das Unterrichten mühsam. Wie können Lehrende Einfluss auf die Motivation der Studierenden nehmen?

Notizen aus dem Workshop vom 16.7.2019

Selbstbestimmungstheorie & Nudgen

Diese Inhalte standen im ersten Workshop im Zentrum.

Nach der Selbstbestimmungstheorie – Selfdetermination Theory (Deci & Ryan, 2004) gibt es drei Grundbedürfnisse in Menschen, die, wenn sie erfüllt sind, Weiterentwicklung ermöglichen. Diese sind – Competence, Relatedness und Autonomy. Studierende möchten ihre eigene Kompetenz erleben (Selbstwirksamkeit), sozial eingebunden sein (Beziehung) und über Gestaltungsspielräume verfügen (Autonomie) (Braun, 2018). Bei der High Not Veranstaltung an der Universität Graz sprach Gerhard Furtmüller (2019) über kleine „Awards“ zur Motivationssteigerung, da zu viel an extrinsischer Motivation die intrinsische Motivation zum Schwinden bringt (Garaus et al., 2016).

Selbstbestimmungstheorie – Vertiefung

Im zweiten Workshop möchte ich die Auseinandersetzung mit der Selbstbestimmungstheorie vertiefen. Nach Legault, L. (2017) bilden die folgenden Minitheorien die Basis der Selbstbestimmungstheorie.

  • Cognitive Evaluation Theory (CET)
  • Organismic Integration Theory (OIT)
  • Causality Orientation Theory (COT)
  • Basic Psychological Need Theory (BPNT)
  • Goal Content Theory (GCT)
  • Relationship Motivation Theory (RMT).

Literature and Links