Footprints of Emergence auf Reisen

Am 17. Oktober 2019, durfte ich mit den Footprints of Emergence auf Reisen gehen und die Methode am 8. Tag der Lehre in St. Pölten vorstellen und mit interessierten Menschen ausprobieren.

Die Footprints sind toll. Je länger ich mit ihnen zu tun haben umso cooler finde ich sie. Am 16. Oktober habe ich zur Vorbereitung auf das Format “Maker Space”, zu dem ich am nächsten Tag beitragen sollte einen Footprint erstellt. Denn so richtig konnte ich mir nichts vorstellen dazu.

Footprint zu meiner Vorbereitung und Gedanken zum Maker Space

Meine Fantasie von dem Format war, dass ich mich in einem hohen Maße selbst organisieren werde müssen, weil kaum klare Vorgaben an uns GestalterInnen kommuniziert wurden, ich würde mich mit Interessierten Personen komplex, kritisch und auf hohem Niveau auseinandersetzen müssen (der Punkt machte mir besonders viele Sorgen) aber und das war wichtig, ich würde auch einen großen Anteil an Autonomie haben, um die Idee der Footprints zu verbreiten, zu erklären und Menschen angeleitet diese ausprobieren zu lassen.

Ganz nebenbei würde sich mein berufliches Netzwerk erweitern, es würde überraschende Ergebnisse geben und alle die vorbeikommen würden, hätten die Möglichkeit mit zu gestalten.

Schließlich war es soweit, in meinem Übereifer, hab ich mir die ersten Opfer schon in der Pause geschnappt, als einige noch friedlich ihren Kaffee schlürfen wollten, aber ich war an dem Tag die Footprints-Botschafterin und das musste ich in allen Facetten auskosten. 🙂

In der tatsächlichen Session, regte ich dazu an sich auf die Footprints einzulassen, selbst einen Footprint zu zeichnen und sich in der Diskussion mit anderen mit der Methode auseinander zu setzen. Es wurden viele interessante Footprints gezeichnet und die Diskussionen dazu waren noch spannender. Wir sprachen darüber, wie anonym die Footprints sein müssen, wie öffentlich sie sein dürfen, ob Footprints zu Machtmissbrauch führen können, wie sie qualitative Reflexionsprozesse und -gespräche anregen und ermöglichen.

TeilnehmerInnenfootprint über die Erfahrungen am Tag der Lehre in St. Pölten

Für mich war es toll, interessierten Menschen zu begegnen, die sich ganz vorurteilsfrei auf die Footprints einließen und sehr schnell miteinander auf ein hohes Level an Reflexion kamen, indem sie ihre Footprints diskutierten und sich mit den Möglichkeiten der Methode auseinandersetzten. Ich habe gesehen, dass qualitative Methoden inzwischen viel mehr anerkannt werden, als noch vor einigen Jahren und das freut mich und motiviert mich weiter mit den Footprints zu arbeiten.

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