Ein Imagefilm bringt Reichweite, schafft Engagement und verbindet mich mit meinen Kunden. Wie entwickle ich einen einzigartigen Film schnell und günstig? Die Storybuilder-App geht neue Wege und zeigt, wie digitale Tools Kreativität fördern und einen kostensparenden Workflow aufbauen.

Lass uns Leuchten – Leuchtenprojekt in Wien // Der Imagefilm.

Max ist 25, sportlich und immer gut gelaunt. Er leitet das Marketing-Department eines internationalen Hightech-Konzerns. Dazu studiert er Content Strategie und ist kurz vor seinem Master. Das Tagesgeschäft hat er im Griff. Seine Leidenschaft gilt der Kamera. Wenn ich ihn treffe hat er mindestens eine Kamera und zwei Laptops dabei. Er beobachtet mehr, als dass er spricht. Er fotografiert und filmt, schneidet und konzipiert Storyboards für Imagefilme. Mindestens 20 Projekte hat er schon realisiert.

Der nächste Film soll etwas besonderes sein: professionell und persönlich. Max hat seiner Tante Brigitte in Wien versprochen, einen Imagefilm zu drehen. Sie stellt außergewöhnliche Leuchten, richtige Liebhaberstücke, handgefertigt her. Aber wie setzt er dieses Projekt um? Er hat keine Zeit, kaum Budget und ist gerade ziemlich beschäftigt. Und jetzt kommt auch noch eine weitere Etivity auf ihn zu. Hubert Weitzer vergibt Gruppenaufgaben im Fach Cross Media Storytelling. Es geht um den Einsatz des Tools buildstory.org. Mit dieser weltweit einzigartigen App sollen systematisch und effizient Geschichten mit Impact geschaffen werden. Eine Lösung für zwei Probleme, also aussagestarker Imagefilm und Etivity an der Fachhochschule? Via Telkos und Videokonferenz schlägt Max seiner Gruppe den Imagefilm vor. Er ist der Erfahrenste, das gibt den Ausschlag und die Gruppe wählt sein Leuchten-Projekt „Lass uns Leuchten“.

Mit Buildstory.org Filme professionell umsetzen

Als Gruppenleader legt Max die Story im Buildstory.org an und lädt die anderen Gruppenmitglieder dazu ein. Er beginnt mit den Grundfunktionen und befüllt die einzelnen Story-Ebenen. Die Entwicklung der Story basiert auf dem MUSE-Prinzip. Die Buildstory-App fragt systematisch die vier P‘s ab: People, Places, Purpose and Plot. Scheint einfach, ist jedoch viel komplexer als gedacht. Eine ganze Nacht braucht Max, um die Story aufzubauen. Detailliert führt der Storybuilder in alle Szenen, fordert Fotovorlagen, Beschreibungen, Abläufe und vieles mehr. Hier geht es nicht nur um den spannenden Aufbau der Story mit Hook, Acceptance, Hurdles und Jab.


Abb: Beispiel Arbeitsoberfläche in Storybuild.org

Die App regt zum Nachdenken an:

Wer ist der Hauptdarsteller?
Wie setze ich die Botschaft  in Szene?
Was zeige ich konkret, um meine Kunden zu berühren?

Wie immer bei Filmprojekten ist die Zeit knapp und für Gruppenaufgaben im Studium noch viel knapper. Deadline ist Deadline. Noch einmal diskutiert die Gruppe. Macht diese Szene Sinn? Ist jene Handlung überflüssig? Ist die Aussage zufriedenstellend? Die Buildstory-App legt alles fest, gibt einen Überblick und ein Storyboard.

Produktion erst nach der kompletten Online-Planung

Dann geht es in die Umsetzung. Max dreht in Wien. Ein Tag vergeht, ehe er die Filmausrüstung vollständig zusammen hat. Jetzt verbleibt ein einziger Drehtag mit Tante Brigitte und seiner Freundin in der Hauptrolle. Die Werkstatt und das Leuchtengeschäft geben viel her fürs Auge. Es entsteht eine Fülle von Szenen. Alles orientiert sich an der Vorlage für die Preproduktion. Eine Menge Material verlangt nach dem richtigen Schnitt, nach der richtigen Aneinanderreihung und einem optimalen Timing. Max schneidet, glättet, belichtet nach, misst, verlängert und legt eine erste Musik darüber. Wieder ist eine Nachtschicht angesagt vor der finalen Fertigstellung mit unserem Dozenten Hubert Weitzer.

Beim gemeinsamen Treffen in Graz arbeitet die Gruppe mit der Erstvision. Max erklärt sein Vorgehen. Verschiedene Musik wird ausprobiert. Wir tauschen unsere Erfahrungen mit der Storybuild-App aus. An sich ein echt cooles Tool. Für die Praxis zum schnellen Einsatz sollte an der Usability noch gearbeitet werden.

Im Film finden wir die einzelnen Elemente aus MUSE wieder. Der Hook zum Einstieg ist anfangs nicht offensichtlich. Hubert kommt dazu und gibt uns hilfreiche Anregungen. Wir arbeiten und schneiden bis der Hook klar herauskommt. Danach geht es gar nicht mehr um die Story. Die steht sicher und funktioniert. Jetzt können sich die Filmemacher Hubert und Max ganz auf den Spannungsbogen konzentrieren. Max lernt viel dazu, weil Hubert jetzt aus dem Nähkästchen plaudert. Die Feinheiten werden prompt umgesetzt.

Abb: Die Werkstatt der Leuchtenmacherin

Nach insgesamt zwei Drehtagen, zwei Nachtschichten, diversen Online-Absprachen und einem Präsenztag in Graz ist der Imagefilm fertig. Das Ergebnis macht Spaß und kann sich sehen lassen. Alle Beteiligten sind zufrieden über den gut gelungenen Film dank Storybuilder, Muse, Max und Hubert Weitzer. Brigitte Sommer aus Wien wünschen wir mithilfe des Films viele neue wunderbare Kunden, die ihre aufwendig gearbeiteten Leuchten kaufen und lieben werden.

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